Die Burggesellschaft Aichelburg

Die Burggesellschaft Aichelburg ist eine Bürgervereinigung, die im Jahre 1996 gegründet wurde, um sich dem Angedenken des Grafen von und zu Aichelburg zu widmen und dies in Form einer Erneuerung der Waldburg am schroffen Hang des Forstberges zwischen Horní Maršov (Obermarschendorf) und Pec pod Snìžkou (Petzer). Nach beendigter Restaurierung der Waldburg Aichelburg hat sich die Bürgervereinigung zum Ziel gesetzt, die Erneuerung weiterer Kulturdenkmäler im Ostriesengebirge zu initiieren und anzuleiten, die entsprechenden Finanzmittel aufzutreiben und die erneuerten Subjekte dann den hiesigen Einwohnern und Besuchern zugänglich zu machen - in der Regel durch die Errichtung von Lehrpfaden. Zu den gelungensten realisierten Projekten gehört der Kreuzweg nach Stará Hora (Altenberg) in Temný Dùl samt Reparatur der St. Annenkapelle, die Erneuerung der Martersäule von Pater Tyrner an der Grenze zwischen Horní Maršov und Svoboda nad Úpou, die Erneuerung der Säulenkapelle bei der Enklave Chaloupky in Pec pod Snìžkou samt Installierung der neuen Wandererstatue. Viel Energie bringt die Bürgervereinigung zur Rettung der Renaissancekirche in Horní Maršov (Ober-Marschendorf) auf. Die Burggesellschaft beteiligte sich an der Errichtung von sechs Lehrpfaden durch das Ostriesengebirge, namentlich der Lehrpfade zwischen Horní Maršov und Pec pod Snìžkou, Rund um Pec und Wolfsgrube (Vlèí jáma) in Pec pod Snìžkou, Rund um Malá Úpa, Via Piette in Svoboda nad Úpou und Janské Láznì, sowie der Zollweg in Horní Albeøice. Die Burggesellschaft betreibt die zugängliche Waldburg Aichelburg, von dem sich alljährlich an die dreitausend Besucher den Schlüssel leihen. Die eingenommenen Eintrittsgelder verwendet die Burggesellschaft zur Deckung der Versicherungskosten für den Lehrpfad Aichelburg, den Kreuzweg und sonstige restaurierte Denkmäler. Finanzielle Widmungen dienen ausschließlich der Renovation weiterer Landschafts- und Kulturdenkmäler und mitnichten zum Betrieb der Bürgervereinigung, die keine Beschäftigten hat und mit minimalen Betriebsunkosten in Höhe von nur ein paar Hundert Kronen auskommt.

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